Fridtjof Spaniol


Computerprogrammer
Father
Munich, Germany


This Sweater was worn by me during the birth of my daughter Xenia.









Mein Name ist Fridtjof ( David) Spaniol.
Ich arbeite als Anwendungsentwickler bei der Firma SMS.
Den Pulli habe ich damals vor meinem Umzug nach Muenchen ( 01.04.1991 ) gekauft.
Dort lernte ich im November Iris kennen
und seitdem 15.08.1992 haben wir auch eine kleine Tochter namens Xenia.
Als damals bei Iris die Wehen anfingen ( 4:30 Uhr ), habe ich einfach das
angezogen, was in meiner Naehe war, den Pulli und eine Jeans.
Seither hat er mich des oefteren an Xenias Geburt erinnert und auch daran, dass man solch einem unbekannten Ereignis
mit gemischten Gefuehlen entgegengeht.
Als ich das erste mal erfuhr, dass ich Papa werden sollte, hat mir das einen ganz schoenen Schrecken eingejagt
( das geht wahrscheinlich 50 von Hundert der Maenner genauso ) und ich musste nur daran denken, was man durch so ein
kleines Wesen alles an Einbusen hat ( weniger Urlaubsreisen, Geld und Spontanitaet ( Ich hab doch nichts getan,
ausserdem kenn ich die Frau kaum, wie kommt man da bloss raus ( Antwort: Gar nicht, haettest ja aufpassen
koennen ) ) und was fuer Pflichten und Verantwortung man doch uebernimmt.
Sehr geholfen hat mir damals der Ausspruch meiner Tante " das ist gar nicht so schlimm, wir haben auch zwei
grossgezogen. "
Irgendwann zwischen dem 6.ten und dem 8.ten Schwangerschaftsmonat aendert sich das allmaehlich. Jetzt kann man von
dem Kind auch mal was sehen ( per Ultraschall ) und seine Bewegungen im Bauch der Mutter wahrnehmen. Nun
stellt sich der sogenannte Vaterstolz ein ( Das habe ich gemacht und es war gar nicht so schwer ).
Von da an geht es nur noch aufwaerts, man hat zwar immer weniger zu sagen, aber erlebt eine Menge Ueberraschungen.